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Redaktion

Gesetzliche Grundlagen, die Gestaltung des Arbeitsvertrags sowie die Anwendung des Tarifvertrags bestimmten das Gehalt in der Zeitarbeit. Der Gesetzgeber schreibt den Gleichstellungsgrundsatz sowie Tarifbindung vor. Die Vergütung im Arbeits- und Tarifvertrag misst sich an den beruflichen Qualifikationen und Erfahrungen sowie den Tätigkeiten und Aufgaben.

Das Arbeitnehmerüberlassungsgesetz regelt die Rechte von Zeitarbeitern und die Pflichten des Personaldienstleisters. Es bestimmt, wie ein Zeitarbeitsverhältnis aussehen muss. Neben wichtigen Schutzmaßnahmen wie dem Equal Pay legt das AÜG fest, welche Erfordernisse, Verbote und Sanktionen bei Verstößen gelten.

Branchenzuschläge sind prozentuale Zuschläge auf den Stundenlohn von Zeitarbeitern. Sie dienen als stufenweise Gehaltserhöhung, um Lohngleichheit zwischen Zeitarbeitnehmern und Stammbelegschaft herzustellen. Sie gelten nur für ausgewählte Industriezweige und steigen in 6 Stufen.

Wann Sie Branchenzuschläge bekommen und wie hoch diese ausfallen, erfahren Sie in diesem Beitrag.

Tarifverträge gelten auch in der Zeitarbeitsbranche. Man unterscheidet zwischen 2 großen Verträgen: BAP- und iGZ-Tarifvertrag. Diese Tarifverträge bestimmten die Arbeitsbedingungen und Entgelte von Zeitarbeitnehmer.

Tarifverträge bringen viele Vorteile für Zeitarbeiter – z. B. höhere Löhne, gemeinsame Interessenvertretung oder Transparenz.

Tarifverträge sind verbindliche Vereinbarungen zwischen Gewerkschaften und Arbeitgebern. Sie legen die Bezahlung und die gegenseitigen Rechte und Pflichten fest. Tarifverträge schützen Arbeitnehmer und sorgen für Machtausgleich.

Die Höchstüberlassungsdauer legt fest, dass Zeitarbeiter maximal 18 Monate am Stück für ein Unternehmen arbeiten dürfen. Danach erfolgt die Übernahme oder der Einsatzwechsel. Wie sich die Höchstüberlassungsdauer berechnet und was Sie beachten müssen, welche Ausnahmen und Sanktionen bei Verstößen es gibt, erfahren Sie im Beitrag.

Equal Pay sorgt für Gleichstellung: nach 9 Monaten muss ein Zeitarbeitnehmer genauso viel verdienen wie festangestellte Kollegen. Voraussetzung: Der Zeitarbeiter hat ohne Unterbrechung 9 Monate im gleichen Unternehmen gearbeitet.

Wie sich Equal Pay berechnet, welche Ausnahmen es gibt und was passiert, wenn kein Equal Pay bezahlt wird, erfahren Sie im Beitrag.

Schließt ein Arbeitnehmer mit einer Zeitarbeitsfirma einen Arbeitsvertrag, nennt man diesen Zeitarbeitsvertrag. Der Zeitarbeitsvertrag regelt das Arbeitsverhältnis und bestimmt die gegenseitigen Rechte und Pflichten. Daher sollten Arbeitnehmer ihren Vertrag genau auf Fairness prüfen.

Die Zeitarbeit hat viele Vorteile, von denen Arbeitnehmer nicht wissen. Immerhin arbeiten mehr als 1,04 Millionen Arbeitnehmer in der Zeitarbeit, die von Tarifverträgen, Sozialleistungen, persönlicher Flexibilität und der einfachen Möglichkeit, berufliche Kontakte zu knüpfen, profitieren. Wir stellen Ihnen 5 Vorteile der Zeitarbeit vor. 

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