Ratgeber

Montag, 27 Juni 2022 09:29

Mit DGUV-Unfallprävention am Arbeitsplatz Kosten sparen

geschrieben von
Artikel bewerten
(0 Stimmen)

Der beste Schutz vor Arbeitsunfällen und hohen Kosten sind betriebliche Maßnahmen zur Unfallprävention. Denn Rechenbeispiele zeigen: Arbeitsunfälle sind teuer. Günstiger ist immer die Vorsorge. Arbeitgeber müssen zahlreiche Bestimmungen kennen und im Betrieb umsetzen, um ihre Mitarbeiter zu schützen. 

1. Was kostet ein Arbeitsunfall?

Ein Arbeitsunfall verursacht nicht nur körperliche und seelische Schäden beim verunfallten Mitarbeiter. Hinter einem Arbeitsunfall stehen auch immer betriebswirtschaftliche Kosten.  

Die tatsächlichen Kosten variieren je nach Unfallschwere, Genesungsdauer, Mitarbeiter und Betrieb/Abteilung.  

Beispiel: Ein Mitarbeiter fällt durch einen leichteren Arbeitsunfall 14 Tage lang aus. Der Mitarbeiter verdient 3000 € pro Monat. Nach diesem Fallbeispiel entstehen Unfallfolgekosten in Höhe von ca. 4500 €:  

  • Lohnfortzahlung: 1500 €  
  • Lohnnebenkosten: ca. 700 € 
  • Mitarbeiterersatz: ca. 2000 € 
  • Erhöhung der BG-Beiträge um 5 % – 360 €  

Um 4500 € Unfallkosten auszugleichen, müsste mit einem Gewinn von beispielsweise 2 % ein Umsatz von 228.000 € erwirtschaftet werden.  

 

2. Unfallprävention schützt und spart Kosten

Maßnahmen zur Unfallprävention schützen Mitarbeiter, indem das Risiko für Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten minimiert wird. Gleichzeitig schützt Unfallprävention vor Umsatzeinbußen und Mehrkosten.  

Summiert man alle durchschnittlichen Kosten des Arbeitsschutzes – wie Organisation, Gefährdungsbeurteilung und gesundheitsförderliche Arbeitsmittel –, ergeben sich pro Mitarbeiter Kosten in Höhe von ca. 2,4 % zur Lohnsumme.  

Nach dem oben genannten Beispiel fallen pro Mitarbeiter monatliche Kosten 72 € an – im Jahr also 864 €. Verglichen mit den Unfallkosten von 4500 € für einen leichten Unfall, sind die Präventionskosten lediglich ein Bruchteil. Das zeigt deutlich: Prävention ist immer günstiger als Nachsorge.  

 

3. Maßnahmen zur Unfallprävention im Betrieb

Konkrete Vorgaben für Arbeitsschutz- und Präventionsmaßnahmen machen  

  • das Arbeitsschutzgesetz – z. B. § 4 ArbSchG 
  • das Sozialgesetzbuch – § 15 SGB VII 
  • die Berufsgenossenschaften  
  • die DGUV – Vorschrift 1, Grundsätze der Prävention.  

Bei der Umsetzung dieser Maßnahmen helfen Arbeitgebern für Arbeitssicherheit qualifizierte Mitarbeiter und externe Spezialisten. Ausgebildete Ersthelfer, Brandschutzhelfer oder Sicherheitsfachkräfte integrieren Arbeitschutzkonzepte vorschriftskonform in die Betriebsabläufe und sorgen für Versicherungsschutz. Bei der jährlichen Unterweisung oder Ausbildung unterstützen Arbeitsschutzexperten.  

Mit unseren DGUV-konformen Seminaren und Schulungen bilden wir Ihre Mitarbeiter aus oder frischen ihr Wissen auf – auch als praktische In-house-Lösung bei Ihnen vor Ort.  

Lassen Sie sich jetzt von unseren Experten kostenfrei und unverbindlich beraten

  • Mandat zu Bereitstellung einer externen Fachkraft für Arbeitssicherheit und eines Arbeitsmediziners
  • Mandat zu Bereitstellung eines externen Brandschutzbeauftragten
  • Externer Hygienebeauftragter in der Lebensmittelindustrie (VO (EG) Nr. 852/2004 des europä. Parlamentes über Lebensmittelhygiene, DIN10514 Hygiene-Schulung DVO LMHV § 4 Hygiene-VO des EDI (HyV) Art. 23
  • Externe Prüfung von ortsveränderlichen elektrischen Geräten (gemäß DGUV V3 BGV A3 und BetrSichV)
  • Jährliche Arbeitsschutz-Unterweisung für alle Arbeitnehmer:innen (gemäß § 12 Abs. 1 Satz 1 ArbSchG)
  • Jährliche innerbetriebliche Hygieneunterweisung (gemäß DIN10514 Hygiene-Schulung DVO LMHV § 4 Hygiene-VO des EDI (HyV) Art. 23
  • Seminar zur Ausbildung zum Leiterbeauftragten (gemäß BetrSichV und DGUV Information 208-016)
  • Seminar zur Ausbildung zum Sicherheitsbeauftragten (gemäß § 22 SGB VII, § 20 DGUV Vorschrift 1)
  • Seminar zur Ausbildung zur befähigten Person für Ladungssicherung (gemäß VDI 2700, § 22 StVO)
  • Seminar zur Ausbildung zur befähigten Person zur Prüfung von Flurförderzeugen (gemäß BetrSichV und DGUV Information 68)
  • Seminar zur Aus- und Fortbildung zum Ersthelfer (gemäß DGUV Information 204-22, § 20 DGUV Vorschrift 1)
  • Seminar zur Ausbildung zum Brandschutzhelfer (nach ASR A 2.2) (gesetzliche Vorgabe - mind. 5% der Mitarbeiter)
Gelesen 405 mal Letzte Änderung am Donnerstag, 11 August 2022 12:46

Über uns

Die RENTA Personaldienstleistungen GmbH steht seit über 25 Jahren für ein innovatives und flexibles Personalmanagement. Bundesweit ist RENTA unter anderem in den Geschäftsfeldern Arbeitnehmerüberlassung sowie Vermittlung von Fach- und Führungskräften kompetenter und verlässlicher Partner.

Kontakt

RENTA Personaldienstleistungen GmbH
Könneritzstraße 5
01067 Dresden

Social Media

©2022 RENTA Personaldienstleistungen GmbH

Search